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Gebärmutterhalskrebs PDF Drucken E-Mail
Gebärmutterhalskrebs / Zervixkarzinom
Bösartiger Tumor des Gebärmutterhalses

Risikofaktoren

    - Infektion mit dem Humanen Papillomavirus (HPV-Infektion). Diese Infektion verläuft
      überwiegend unbemerkt. Merkmale einer bereits überstanden HPV-Infektion können
      Warzenbildung im After- oder Genitalbereich sein.

Eine internationale Forschergruppe um Professor Ian Frazer in Queensland, Australien, hat in den vergangenen Jahren einen Impfstoff gegen 2 krebsauslösende HP-Viren entwickelt.
Voraussichtlich noch Ende 2006 wird der Impfstoff Gardasil des Pharmaunternehmens Sanofi Pasteur MSD in Deutschland erhältlich sein. Gardasil schützt vor diesen beiden krebsauslösenden Papillomaviren, die immerhin ca. 70 Prozent aller Krebserkrankungen der Gebärmutter auslösen. Ebenso wirksam ist das Produkt der Firma GlaxoSmithKline, Cervarix. Cervarix wird voraussichtlich Mitte 2007 zur Verfügung stehen.
Wir werden Sie auf unserer Internetseite über die Verfügbarkeit dieser Impfstoffe in Deutschland informieren.
Eine Impfung gegen den Humanen Papillomavirus stellt, wie eine Grippeschutzimpfung, eine Maßnahme zur Vorbeugung gegen die HPV-Infektion dar. Sie ist laut einer amerikanischen Studie besonders wirksam, wenn Mädchen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren geimpft werden. Aber auch junge Frauen können sich so schützen.
Diese Impfung ist kein Mittel gegen eine Krebserkrankung der Gebärmutter und macht auch nur Sinn, wenn noch keine HPV-Infektion stattgefunden hat.
Nur 2 bis 8 Prozent der mit HPV infizierten Frauen erkranken an Gebärmutterkrebs.

Weitere Risikofaktoren
    - Rauchen (Nikotin und seine Abbauprodukte reichern sich in der Gebärmutter an)
    - Häufiger Partnerwechsel
    - Mangelnde Sexualhygiene (beider Geschlechter)
    - Frauen die 2 oder mehr Schwangerschaften ausgetragen haben (Multiparität)
    - HIV-Infektion

Symptome

Frühsymptome
    - blutig-gefärbter vaginaler Ausfluss (Schmierblutungen)

Spätsymptome
    - Müdigkeit, Leistungsminderung, Gewichtsverlust
    - Kontaktblutung (bei Geschlechtsverkehr)
    - Blutungen aus der Gebärmutter außerhalb der normalen Menstruation
    - Schmerzen mit Ausstrahlung in die Oberschenkelinnenseite
    - fleischwasserfarbiger, süßlich riechender Ausfluss
    - Schwellung der Beine
    - Beckenvenentrombose

 
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