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Mammakarzinom / Brustkrebs
Bösartiger Tumor der Brustdrüse

Risikofaktoren

  - Energieüberschüssige Ernährung in der Kindheit und Jugend, hauptsächlich über Fett 
  - Gewichtszunahme nach dem 18. Lebensjahr von mehr als 2 kg
  - Alkoholmissbrauch, gegen mäßigen Alkoholgenuss ist nichts einzuwenden.
  - Mangel an frischem (rohem) Salat und Obst
  - hormonelle Beeinflussung der Brustdrüse während verschiedener Lebensabschnitte
    (Menstruationsgeschichte, Schwangerschaften, Wechseljahre)
  - ionisierende Strahlung (Röntgenstrahlen) vor einer voll ausgetragenen Schwangerschaft
  - längere Einnahme von Hormonen in den Wechseljahren
  - Brustkrebs bei Verwandten 1. Grades (Mutter – Tochter)

        Die Einnahme der „Anti-Baby-Pille“ erhöht das Brustkrebsrisiko nicht.

Symptome

  - harter, nicht schmerzhafter Knoten in der Brust oder in der Achselhöhle
  - Austritt blutig-seröser Flüssigkeit aus der Brustwarze (einseitig)
  - Einseitige ekzematische (Hautrötung, Hautentzündung, Schwellung) sowie
    Brustwarzenveränderung


Vorsorge

    Der überwiegende Teil der Brustkrebs-Erkrankungen treten ohne Risikofaktor auf. Das 
    heißt, trotz allgemein gesunder Lebensweise, können Frauen an Brustkrebs erkranken.
    Die Risiken zu kennen, hilft aber die Risiken zu senken.
    Je früher Brustkrebs festgestellt wird, desto größer sind die Heilungschancen.
    Nutzen Sie das Krebs-Vorsorgeangebot der Krankenkassen.

    Weiterhin sollten Sie ihre Brust regelmäßig (einmal im Monat) selbst untersuchen.
    Schon kleine Veränderungen fallen so frühzeitig auf und können durch den
    Spezialisten abgeklärt werden.
   

 
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